Appaloosa, eine aussergewöhnliche Pferderasse...

Geburtsland sind die Vereinigten Staaten von Amerika.
Appaloosa haben einen für Westernpferde typischen Körperbau im meist quadratischen Rahmen.
Dazu gehört eine kleiner, aber zum Pferd passender Kopf mit großen wachen Augen und einer geraden Nasenlinie, eine schräge, gut bemuskelte Schulter, ein kurzer, kräftiger Rücken und eine schräg abfallende Kruppe, ebenfalls stark bemuskelt.
Geschichte und Ursprünge der Rasse:
Durch Zeichnungen ist bekannt, dass getupfte Pferde schon seit langer Zeit in der früheren Weltgeschichte bekannt waren.
Es ist davon auszugehen, dass diese Pferde durch die spanischen Eroberer in die neue Welt gelangten, wo sie durch Verwilderung ihre Spuren bei den Mustangs Nordamerikas hinterließen. Der Appaloosa verfügt über Ausdauer, Leistungsbereitschaft und Menschenbezogenheit im Umgang. Doch vor allem qualifiziert ihn seine Ruhe und Gelassenheit, diese Eigenschaften machen ihn geeignet zum Familien- sowie Sportpferd.
Der Appaloosa, ebenso wie der anfängliche Baumstumpf von so vielen anderen Rassen in Amerika, ist von den Spaniern eingeführt. Eine große Zahl von diesen Pferden wurde nach Norden geleitet, wie sie in die Hände der Indianer genannt „Nez-Perce“ gefallen sind. Die „Nez-Perce“ waren bemerkenswerte Züchter, die im Nordost von Oregon, nahe dem Fluss „ Palouse“ lebten. Ihre Zucht war von einer solchen Qualität, dass die Zeitung von Meriwether Lewis bei der Expedition von Lewis an Clarke in 1806 sie geehrt hatte. Im Oktober 1877 wurden die „Nez-Perce“ im Laufe einer sechs Tage Schlacht vernichtet.
Aber ihre Zucht hat sich ein solches Renommee erworben, dass der Appaloosa geite zu den fünf großen amerikanischen Rassen gehört. Von allen Rassen mit Farbfleckenmusstern, erreicht diese Rasse infolge selektiven Kreuzungen einem der höchsten Grade der Vollkommenheit.
Wie beim Pinto, resultiert das Fell vom Appaloosa aus Genen die zwei deutlichen Farbe geben: das Weiss wird zu jeder anderen Farbe vereinigt aber der Roan ist am üblichsten. Da bleiben die Ähnlichkeiten stehen. Wenn das Fell von Pinto breite Marken mit unregelmäßigen Umrissen zeigt, wird dies vom Appaloosa regelmäßig, harmonisch, mit manchmal zahlreichen, klaren Marken, die oft in ovalen oder fast vollendeten Kreisen gedrückt sind.
Außer dem Fell mit Tigerzeichnung, erkennt sich die Appaloosa in anderen Charakterzügen wieder, die treu von einer Generation zu anderem weitergegeben sind, sogar selbst wenn die Zeichnung des Felles den offiziellen Kriterien nicht entspricht.
Wenn die Marken einen „verwaschenen“ Anblick haben und sich das Fell von demjenigen von gewöhnlichen Plan nicht praktisch unterscheidet, kann das Pferd trotzdem anerkannt werden, wenn es drei Besonderheiten vorstellt: 
Die Zone, die die auffallenden Teile vom Auge umgeben: Iris, Hornhaut, Mündel ist sehr weiß, ganz wie im menschlichen Auge 
Graue und rosa Flecken, die man nur um die Nasenlöcher und dem Maul findet. 
Die Hufe haben zwei Farben, markiert mit weißen und schwarzen Linien.

 

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