Meine Ausrüstung für das Pferd


Das Knotenhalfter
Ein Knotenhalfter ist ein reines Arbeitshalfter, welches gezielter auf das Pferd einwirkt und es wird seit Jahrhunderten zur Arbeit mit dem Pferd verwendet.
Zum Anbinden sind die Knotenhalfter nicht geeignet, da es bei Panik nicht nachgibt und dem Pferd Verletzungen zufügen könnte.
Die Knoten sitzen an sehr sensiblen Punkten am Pferdekopf, daher benötigt man wesentlich weniger Einwirkung als bei einem normalen Stallhalfter.
Wichtig für den richtigen Einsatz des Knotenhalfters ist, dass es auch passt, also weder zu groß ist, noch zu tief verschnallt sitzt. Ein zu großes Halfter schlendert dem Pferd um den Kopf, die Impulse kommen nicht richtig beim Pferd an. Ein zu tief verschalltes Halfter sitzt beim Pferd auf dem Nasenbein (das an seinem unteren Ende nicht mit dem Pferdeschädel verbunden ist) und kann dort Verletzungen herbeiführen.
Optimal sitzt es, wenn die äußereren Knoten etwas unterhalb des Jochbeins liegen.
Leider musste ich jedoch bei meinen Pferd feststellen, dass das Knotenhalfter (verschiedene Modelle habe ich bereits ausprobiert), durch die Knoten im Backenbereich einen unangenehmen Schmerz auszulösen scheint, sobald er es trägt, ohne das ich jeglichen Druck ausübe. Er signalisiert dies mit einem ständigen schütteln seines Kopfes. Ich vermute, dass die Knoten auf die Ohrspeicheldrüsen drücken. Bei meinem Pferd wird es immer schlimmer, je öfter er es trägt. Wenn ich ihn ein normales Halfter oder eine Trense anlege, verhält er sich wieder normal. Aus diesem Grund habe ich die Knoten im Backenbereich soweit angepoltert, dass es ihm keine Schmerzen mehr zufügt und er sich beim tragen des Knotenhalfters wieder wohl fühlt!
Mir ist bei verschiedenen Pferden bereits aufgefallen, dass die Pferde nach einiger Zeit mit dem Kopf schlagen, sobald Sie das Knotenhalfter tragen.
Daher wäre eine Abpolsterung an bestimmten Stellen durchaus sinnvoll. Beobachten Sie mal Ihr Pferd,vielleicht ist es auch empfindlich, dann polstern Sie doch auch diese Stellen ab, aus Liebe zu Ihrem Pferd. 
Das Hackamore
Ein solches Knotenhalfter kann auch zum Reiten eingesetzt werden, dann bezeichnet man es als natürliche Hackamore, ein Arbeitsseil wird dazu umfunktioniert als Zügel. Bei dieser abgebildeten Hackamore ist praktischerweise noch ein weiteres Arbeitsseil eingearbeitet.
Ich benutze das Hackamore um das sensible Pferdemaul zu schonen und durch feine impulsartige Hilfengebungen eine leichte Verbindung zum Pferd aufzubauen.
Das Arbeitsseil
Das Arbeitsseil hat eine Länge von 3,7 m , 7m oder 14m , je nach Ausbildungsstand werden verschiedene Längen benutzt Anfänglich wird erstmal das kurze Seil mit einer Länge von 3,7m eingesetzt.
Je besser die Verbindung zum Pferd ist, desto länger darf das Arbeitsseil sein, bis man letztendlich ohne Seil mit dem Pferd arbeiten kann und eine stetige Verbindung nur durch Liebe, Sprache und Partnerschaft aufrecht erhält.

 

Der Carrot Stick

 

auf deutsch Karottenstock ist keine Gerte, sondern eine Armverlängerung, der Stick ist stabil und wird eingesetzt als Hilfe für Signalgebungen und Wegweiser.

Mit einen String, meistens mit einer Länge von 1,8 m , kann es auch zum antreiben oder auch zum Berühren/Streicheln oder als zusätzliches Hilfsseil eingesetzt werden.

Mein Trickreitsattel:
Spezieller Sattel für das Trickreiten und Pferdestunts, meist sind diese Sättel Spezialanfertigungen und sehr schwer zu erhalten.
Der Griff vorne und der Pin hinten ist zum Halten bei Übungen wie, z.B.  Auf - und Abspringen, Rolle , Seitwärtsstehen, Schulterstand, etc. Langes Seil vorne und Klötze hinten am Sattel dient zum sicheren Halt beim Stehen.
Zwei Griffe hinten am Sattel können z.B. zum Hinterherlaufen benutzt werden. Es wird ein dreifacher Bauchgurt verwendet. Der Sattel darf nicht verrutschen, daher sollte er gut und sicher um dem Pferdekörper verschnallt sein. 

 

 

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